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Communities - Beteiligung der Nutzer

Das Internet ist heute zum wichtigsten Medium geworden, wenn es darum geht, Beziehungs­pflege zu betreiben. Da sind die sozialen Netzwerke für die Pflege der Kontakte zwischen Personen, vorwiegend im privaten Bereich, aber auch immer mehr zur Beziehungs­pflege von Unter­nehmen, Politikern, Künstlern oder Sportlern zu Interes­senten oder ihren Fans.

Wenn Sie einen Handwerker fragen, wie er neue Kunden bekommt, so lautet die Antwort meist: durch Weiter­empfehlung. Die Pflege der Kunden­beziehung, bzw. die Kontakt­pflege zu Fans, Interes­senten oder Mitgliedern lohnt sich – wenn die Aufgabe ernst genommen wird.

Drupal ist spätestens seit dem Zeitpunkt, als die Gartner Group erstmals Drupal direkt neben Google in den visionären Quadranten des „Magic Quadrant for Social Software in the Workplace“ als führendes Web-CMS für Community-Funktionen / Web 2.0 einordnete, anerkannt.

Tatsächlich ist Drupal hervorragend geeignet für den Aufbau von Web-Anwendungen mit Nutzer­beteiligung (von Benutzern  erstellte Inhalte, Benutzer­gruppen, etc.) und wird für sehr große wie für kleine Community-Web-Seiten eingesetzt. Beispiels­weise wurde der Webauftritt des Weißen Hauses (whitehouse.gov) mit Drupal realisiert und neuerdings auch der Web­auftritt des Präsident­schafts­kandi­daten der Repu­bli­kaner für die kommende US-Prsäsident­schafts­wahl (www.mittromney.com).

Zum Aufbau von Communities bzw. kollaborativen Umgebungen stellt Drupal die Funktionalität zur Verwaltung ent­sprech­ender Inhalte – gruppenintern und öffentlich – zur Verfügung:

  • Mehrbenutzer-Blogs
  • Daten-Feeds
  • FAQ (Frequently asked Questions)
  • Foren
  • Fotogalerien
  • Podcasts
  • Umfragen
  • Wikis
  • frei definierbare Inhalte und Strukturen
  • Integration fremder Inhalte und Dienste (Chat­dienste, Facebook, Twitter oder YouTube),

sowie entsprechende Gruppenfunktionen:

  • Für alle Inhaltstypen sind Kommentar­funktion, Freigabe­ver­fahren und Benutzer­benach­rich­ti­gungen frei definierbar
  • Erweiterte Benutzerprofile: frei definierbare Felder, die von registrierten Benutzern ausge­füllt werden können
  • Geschlossene Benutzergruppen mit wahlweise eigenen Administra­toren sind frei definierbar
  • Bewertungsfunktionen für Nutzer wie Abstimmungen, Bewertungen (Benutzer­punkte), Beste Antwort
  • Chats
  • Kommentieren
  • Nutzer-Verknüpfungen: Einladungen,  Freund­schaften, Listings, Mailing, Privat­nach­richten, Freigabe privater Inhalte, etc.
  • Aufgabenverwaltung  und Termin­kalender
  • Seiten-Design für Gruppen und Benutzer wählbar (unterliegt der Berechti­gungs­steuerung)
  • steuerbare Berechti­gungen (benutzer-, rollen-, funktions, inhaltstyp- und inhalts­bezogen)
  • Arbeitsabläufe (Workflows) sind definier­bar und an Berechti­gungen knüpfbar.

Sicher lassen sich die meisten der Funktionen in den inzwischen weit verbreiteten Diensten wie Facebook, Flickr oder Twitter nutzen. Nur, alle Funktionen gleichzeitig mit einer einzigen Benutzer- und Rechte­verwaltung, einem Look unter eigener Flagge im eigenen Web-Auftritt und mit der vollen Kontrolle über die Daten sind damit eben nicht möglich. Würde beispiels­weise Amazon als Shopping-Plattform so interes­sant sein, wenn die Kunden­bewert­ungen in einem anderen System als direkt auf den Amazon-Seiten abgelegt wären?

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